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Reihe: Wings? A new kind of faerie tale? Wayne?
Band: 1
Verlag: Harpercollins (April 2009)
Seiten: 356
ISBN: 0007314361
Preis:8,25 €
Inhalt
Als Laurel einen Pickel auf ihrem Rücken entdeckt, macht sie sich noch keine Gedanken, doch als der Pickel wächst und irgendwann eine riesige Blume aus ihrem Rücken herausblüht, merkt sie, dass mit ihr etwas nicht stimmt. Laurel erfährt: Sie ist eine Fee. Und es ist essentiell wichtig, dass sie das alte Land, von dem sie gerade weggezogen sind, erbt, denn es hat eine ganz besondere Bedeutung.
Meinung
Was soll man zu „Wings“ großartig sagen, wenn es ein Wort gut trifft: „Schrecklich!“ Gut, dröseln wir das „schrecklich“ dann eben ein bisschen auf:
a) Charaktere: Laurel kann nichts, außer gut aussehen, bisschen naiv tun, sich in die Schei**e reiten und auf Männerherzen herumtrampeln. Madame wurde daheim unterrichtet, isst nichts außer eingeweckten Pfirsichen und Birnen und findet es ja ach so schrecklich, sich wie jeder andere Teenager an eine normale Schule zu begeben. Aber macht dann doch nix, weil man sich ja gleich am ersten Tag einen treudoofen Typen aufreißen kann. David ist ab jetzt Laurel persönliches Hündchen, lässt seine Freunde sitzen, um mit ihr essen zu gehen, erträgt jede ihrer absolut seltsamen Launen, lässt sich anzicken und anmaulen, springt aber sofort, wenn Laurel ruft. Woran das liegen mag, kann ich nicht verstehen, denn außer gutem Aussehen hat Laurel ja nichts zu bieten. Und wäre das nicht genug, gibt es da noch Tamani. Gegen Tamani will ich nichts sagen. Ich mag ihn. Er ist toll. Man sollte ihn aus diesem grauenvollen Buch befreien und in ein Gutes verpflanzen.
b) Der Mythos: Laurel ist eine Fee. Und Feen sind – halten wir uns bitte fest – Pflanzen. Jawohl. Laurel hat kein rotes Blut, sie scheint im Sonnenlicht durch, sie muss nicht atmen und so schön ist sie übrigens deswegen, weil ihre Zellen symmetrisch sind. Ahja. Dass sie ein bisschen seltsam ist, fällt ihr übrigens erst auf, als ihr eine Blume aus dem Rücken wächst ( die eine männliche Fee dann übrigens bestäuben darf. Körperlicher Sex ist nur zum Spaß da… ). Dass niemand seltsam findet, dass sie einen softballgroßen Huckel am Rücken hat? Laurel geht nicht zum Arzt, genauso redet sie nicht mit ihrer Mutter. Die Logik macht Urlaub… Aber würden florale Feen nicht schon reichen, soll Laurel Land erben, auf dem ein Tor nach Avalon verborgen ist, das leider vor bösen Trollen beschützt werden muss, die vor vielen Jahrhunderten schon von Merlin, Arthur und Oberon (Ja, DER Oberon!) vertrieben wurden.
c) Die Entwicklung der Story: Drei Buchstaben: Ö-D-E. Bis auf die letzten paar Kapitel passiert nichts, außer, dass Laurel ein wenig auf Davids Gefühlen rumtrampelt, eine Beule am Rücken kriegt, eine Blume mit sich herumschleppt, eine Menge dummer Experimente mit David macht, Tamani vollheult und die Blume wieder verliert. Gähn!
Totalreinfall!